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Streugutkiste

In Regensburg gibt es eine besondere Art von Streugutkisten. Sie sehen wie ein Zelt aus, bestehen aus Holz und haben eine Klappe auf einer der Längsseiten. Als Kinder sind wir oft auf so einer Streugutkiste gesessen, aber da war das Brett oben noch nicht drauf. Die hatten eine spitze Kante, aber das hat uns damals nix ausgemacht. Früher waren diese Kisten auch blaugrau gestrichen.

Und bei einem Besuch in Regensburg stellte ich fest: Diese Kisten gibt es immer noch. Heute sind sie Naturfarben oder mit Klarlack gestrichen. Und weil mir diese Kisten schon immer gut gefallen haben und ich genau solche Details auch auf meiner Anlage sehen will, gibt es jetzt einen Bausatz mit sechs Stück dieser Streugutkisten. Sie sind in N knapp 8mm hoch und 11mm breit und in H0 sind sie 15mm hoch und 20mm breit. Eine Kiste hat jeweils einen Schnitt, damit man sie auch offen bauen kann. Das ist grundsätzlich auch bei den anderen Kisten möglich, dann muss halt nur mit dem Skalpell nachgeholfen werden. Dieser recht einfache Bausatz besteht aus Echtholzfurnier.

Der Zusammenbau ist so einfach, dass ich keine extra Bauanleitung schreibe, sondern den Zusammenbau hier beschreibe.

Auf ein (N unten angefastes) Längsteil werden die beiden dreieckigen Seitenteile der Streugutkisten mit der Gravur nach außen aufgeklebt. Die oben verlinkten Bilder dienen als Anhalt. Mit dem anderen Seitenteil wird die Kiste geschlossen. Ein Anfasen der Längsteile auf der Unterseite wie ist nur bei den N-Kisten notwendig, damit die Vorderkante nicht in der Luft hängt. Zum Schluss wird oben drauf noch das Abschlussbrett geklebt und schon ist unsere Kiste fertig. Bei einer Kiste ist die Klappe schon vorgeschnitten. Sie wird einfach abgebrochen und in offener Position angeklebt. Aber dann sollte man etwas Sand drinnen sehen.

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