N1023 - Pflanztröge

Bei einem Besuch der Gemündener Hütte, ganz in der Nähe und man isst dort bei prächtiger Aussicht wirklich gut, fielen mir dort die hölzernen Pflanztröge auf. Auf diesem Foto sind zwei davon zu sehen. Es sind recht große Tröge, die sogar kleine Bäumchen aufnehmen können. Für Spur N sind noch kleinere Tröge fast nicht mehr zu händeln, jedenfalls nicht aus Echtholz. Aber diese Größe lässt sich noch bauen. Und so kommt es, dass ich mich hingesetzt habe und solche Tröge in 1:160 konstruiert habe. Dieser Bausatz enthält sechs Pflanztöge, die aus Echtholzfurnier gelasert wurden. Es sind drei sechseckige Tröge (ca. 10mm x 10mm x 3,9mm) und drei Quadratische (ca. 6,7mm x 6,7mm x 3,7mm). Sie sind sehr filigran und habe einen Überstand an den Ecken, das hat mir persönlich recht gut gefallen. Natürlich kann man mit einem scharfen Skalpell den Überstand auch wegschneiden, wenn man ihn nich möchte. Zum Bepflanzen eignet sich das übliche Beflockungsmaterial, am besten mehrfarbig, das mit Leim und etwas Wasser zu einer kompakten Masse gerührt wird. Es kann dann sehr einfach mit der Pinzette in die fertigen Tröge gepflanzt werden.

Zusammenbau

Der Zusammenbau ist sehr einfach, aber etwas fummelig. Bei den quadratischen Trögen werden einfach die vier Seiten an das Grundplättchen geklebt und vorsichtig festgedrückt. Es ist keine besondere Reihenfolge notwendig. Anders ist das bei den sehceckigen Pflanztögen. Hier muss man aufpassen, dass man die letzte Seite noch einpassen kann. Bei meinen Versuchen hat sich bewährt, erst drei Seiten an as Grundplättchen zu kleben, sauber auszurichten und dann erstmal den Kleber fest werden zu lassen. Dann werden an die beiden offenen Enden jeweils ein weiteres Seitenteil geklebt, aber diese noch nicht an die Grundplatte gedrückt. Das passiert erst, wenn die sechste Seite in die Zähne der beiden anderen Seiten eingegriffen hat. Dann kann man die Seitenteile am besten mit einer Pinzette festdrücken.