Ich wollte für meine Anlage einen Panzer haben. Aber die Straßen waren zu schmal für einen ausgewachsenen Kampfpanzer, das hätte nicht gut ausgesehen. Also musste es etwas kleiner auch reichen. Dabei kam ich auf einen TPz, der etwas an der Bewaffnung upgegradet wurde. 6 Räder, OK, sechseckige Fenster, dazu steht weiter unten etwas, und Platz, damit man sich dort in Sicherheit bringen kann, wenn die Spinne Thekla über Anlage krabbelt. Maßstabsbedingt ist der TPz einfacher gehalten. Feine Detail brechen nun mal schnell ab. Deshalb ist dieses militärische Fahrzeug nur sehr grob an den TPz Fuchs angelehnt.
Es kann vom unbewaffneten TPz beginnend bis zum mittel bewaffneten Fahrzeug bestückt werden. Vorbildwidrig habe ich einen Turm mit einer kleinen Kanone konstruiert, damit das Fahrzeug auch wehrhaft aussieht. Wer das nicht möchte, für den ist eine passende Abdeckung des Turmdrehkranzes dabei. Die Lukendeckel und die Heckklappe können geschlossen oder geöffnet dargestellt werden. Und für jede Luke ist auch ein MG dabei, wahlweise mit oder ohne Patronenkasten.
Mit dem TPz Fuchs verbinden mich einige Erinnerungen:
1981 war zum 25Jährigen Bestehen der Bundeswehr eine Waffenschau auf dem Standortübungsplatz bei Regensburg. Unsere Schulklasse wurde mit Bussen dorthin gefahren und schaute sich die Ausrüstung an. Ein Klassenkamerad und ich ließen uns von den Soldaten des Fahrzeuges neben dem Fuchs anstiften, die Fuchsbesatzung zu fragen, warum der Fuchs denn sechseckige Fenster hat. Wussten sie nicht. Und wir waren nervig. Ein Wort gab das andere und am Ende erhielten wir einen Zettel mit der Aufschrift: „schriftliche Beleidigung“ und wir alle lachten. Aber dadurch hatten wir die Abfahrt des Busses verpasst und mussten zurück gehen (etwa 7 Kilometer, den Weg musste ich später, als ich selbst Soldat war, noch mehrfach marschieren), der Verbleib bei der Ausstellung über die Schulzeit hinaus war aber vorher erlaubt worden – damals ging sowas noch. Netterweise sammelte uns dann eine Feldjägerstreife auf halben Weg ein und ließ uns an der Schule wieder raus, heute noch Danke an die Kameraden.
2000 war ich dann als Truppführer im SFOR-Einsatz selbst unter anderem mit einem Fuchs ausgestattet und wir fuhren viel mit dem Fahrzeug durch den bosnischen Einsatzraum zu unseren Einsatzorten, wo wir dann Dinge zu erledigen hatten. Oft sind wir unterwegs in den Luken gestanden und haben den Leuten zurückgewinkt. Der TPz war dabei manchmal genauso breit wie die Straße, viel Platz war da nimmer.
Der Bausatz „TPZ“
Dieser Artikel besteht aus einem Träger, der die Wanne und die Anbauteile enthält. Die Teile müssen von der Grundplatte getrennt und versäubert werden. Möglicherweise habe ich die Wanne bereits abgetrennt, um kleinere Transportverpackungen verwenden zu können. Die Einzelteile können dann mit den herkömmlichen Modellbaufarben prima bemalt werden, bevor sie zusammengesetzt werden. In das große Loch am Dach des TPZ kann entweder der Turm gesetzt werden oder die Abdeckung angebracht werden. Die Lukendeckel und die Heckklappen können geöffnet oder geschlossen dargestellt werden, müssen aber verklebt werden. Die Maschinengewehre können bei Bedarf an den Luken befestigt werden oder ganz nach Wunsch auch weggelassen werden.Mit dem Bausatz „Werkzeuge“ kann der TPz noch weiter verfeinert werden.
3D gedruckte Artikel, bitte Hinweise zur Nachbearbeitung beachten
Hersteller: N-Kram-BR, Florian-Geyer-Str. 7, 97772 Wildflecken, www.n-kram-br.de

























